Eine Passeggiata durch die mittelalterliche Stadt —
Schritt für Schritt, Stein für Stein.
Der nördliche Eingang Sienas — eine Schwelle zwischen offenem Hügelland und der dichten mittelalterlichen Stadt. Hier begann die Via Francigena.
Drei Epochen — Gotik, Renaissance, Barock — bilden einen einzigen, ruhigen Platzraum. Hier sitzt die älteste Bank der Welt.
Muschelförmig, leicht geneigt, in neun Segmente geteilt: einer der bedeutendsten mittelalterlichen Stadträume Europas.
102 m hoher Torre del Mangia als weltliches Gegengewicht zum Dom. Lorenzettis Freskenzyklus von 1338 gilt als frühestes Stadtbild Europas.
Ein Dom, der sich selbst überbieten wollte und im Fragment verharrte. Die Pest von 1348 stoppte den größten Kirchenbau der Toskana.
Siena ist mehr als eine Ansammlung von Bauwerken — sie ist ein kohärentes räumliches Narrativ, das man liest, indem man sie geht.